| Die Sitzbank sieht etwas mitgenommen aus, Polster und Bezug
sind zwar noch in Ordnung, aber in dem merkwürdigen Rot
trifft der Bezug nicht ganz meinen Geschmack.
Die Grundplatte dagegen ist ziemlich marode. Nach dem Sandstrahlen
zeigen sich überall Risse und Brüche. Nun könnte
ich den einfachen Weg gehen und mir eine neue (sogar recht günstige)
Höckersitzbank kaufen. Aber warum einfach, wenn es auch
umständlich geht, ausserdem gehört diese Sitzbank
zu dem Typ. Also wird erst einmal die Grundplatte resaturiert.
Dazu werden alle maroden Blechteile mit einer Miniflex (Stabschleifer
mit Trennscheibe) ausgeschnitten.
Abstand und Position der Haltelaschen werden mit einer Gewindestange
gesichert, danach neues Blech stumpf eingeschweisst und dann
die Halter wieder an der alten Position eingeschweisst.
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Zuletzt wird die fertige Grundplatte noch
pulverbeschichtet.
Für den neuen Bezug muss der alte als Vorlage dienen.
Als Material verwende ich Autoleder, dass es als Restematerial
beim Ledergrosshandel für ein paar Euro gibt. Das Polstern
erledigt aber ein Freund von mir.
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Auf dem Bild sind schon die Zierleisten zu sehen, die ich als
Stangenware auf einem Oldtimermarkt erstanden habe. Die Enden
werden plattgeklopft, zurecht gefeilt und poliert. Zuvor müssen
aber die Schiebeschrauben in die Nut.
Die Schrauben sind normale Sechskant M5, bei denen die Köpfe
bis auf 1mm abgedreht sind. Auf der Gegenseite werden Blechstreifen
hintergelegt, die gleichzeitig auch das Leder zusätzlich
fixieren.
Allein die Beschriftung fehlt, aber da könnte man mit dem
Schneidplotter eine selbsklebende Folie fertigen, die als Schablone
für die Lederfarbe dient - mal sehen. |