| Der weitere Aufbau geht etwas schleppend weiter (Garten,
Haus, Familie etc.). Daß der Nummernschildhalter in
der Farbe des Lacksatzes lackiert ist, ist eine Marotte von
mir, original ist er einfach nur schwarz.
|
Das Motogehäuse widerstand allen chemischen und mechanischen
Reinigungsversuchen, und so blieb mir nichts anderes übrig,
es in den Glassturm zu schicken. Vorher wurden natürlich
alle Öffnungen abgedichtet. Die Zylinderbohrungen werden
einfach mit Holzplatten und Dichtmasse verschlossen. Die Pleuel
verschwinden praktischerweise vollständig im Motorgehäuse.
Der Kupplungsdeckel auf der anderen Seite wird abgenommen, mit
einer Schicht Tesa-Band überklebt und mit Dichtungsmasse
wieder eingesetzt. Der Wellendichtring der Schaltwelle und die
Kupplungsdruckstange werden mit einer dicken Schicht Dirko zusatzlich
abgedichtet. Die Motorentlüftung sollte auch nicht vergessen
werden.
Die Zylinderköpfe habe ich ebenfalls gestrahlt (würde
wahrscheinlich auch recht merkwürdig zum perfekten Motogehäuse
aussehen) und das Tragbild der Ventile überprüft,
die ich vorher ein wenig poliert habe. Das soll verhindern,
das sich der Ruß dort fest setzt...ob's hilft...? |
|
Wenn man den Motor allein einsetzt, sollte man ein paar Maßnahmen
zum Schutze des Rahmens unternehmen, hier in Form von Gummimattenstreifen
um die Rahmenrohre, damit man bei Einbau nicht gleich dieselbigen
verkratzt. |
| |
| Auf Grund meiner Grösse werden auch bei diesem Motorrad
zurückgelegte Fussrasten montiert: die schönen und
seltenen Tarozzi. |
|
Als nächstes sind die Griffaramturen dran.... |
|
...und die hervorragend von Maximilian Mahlmeister restaurierten
Instrumente. Die Einfassungsgummis sind noch in einem guten
Zustand und werden nur mit Hirschtalgfett behandelt. Die Anzeigelämpchen
werden auf LED umgerüstet, davon mehr auf der nächsten
Seite. |