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Nach der
Lackierung des Rahmens wird als Erstes die Hinterradschwinge
montiert.
Leider hat Laverda nicht nur beim Motor von Honda (zumindest
optisch) gekupfert, sondern auch den schlechten Lagerstandart
von den Japanern übernommen, d.h. Schwingenlager aus Kunststoff.
Dass es auch anders ging, zeigte Moto Guzzi mit Kegelrollenlagern.
Abgesehen davon, dass es die guten Kunststofflager nicht mehr
gibt, wäre es nicht besonders klug, hier beim Originalzustand
zu bleiben. Es gibt bei den Ersatzteilhändlern einen Nachrüstsatz
mit Nadellagern, nur leider ist
die
Umrüstung oft nicht ganz einfach. Entweder kann man das
Lager in das Schwingenrohr 'reinwerfen oder es passt einfach
nicht rein (oder beides, wie bei mir). Da hilft nur kleben
und mit einer Reibale aufreiben. |
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Das
zweite Problem ist, dass die Einzelteile des Nachrüstsatzes
nicht so hundertprozentig genau gefertigt sind. Die zwei Lagerbolzen(1)
und das Distanzrohr(2)
sollten genau in den Rahmen passen, meistens ist aber das
Distanzrohr zu kurz, so dass sich nachher die Lagerbolzen
mit der Achse nicht klemmen lassen. Ergebniss: die Schwinge
wackelt trotz neuer Lager! Also ein neues Stück Stahlrohr
absägen und auf die passende Länge abdrehen (oder
schleifen). Die beiden Kunstoffscheiben (Bild links) dienen
zur Positionierung der Schwinge mittig im Rahmen.
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Die Lager
sind nicht besonders gut gegen Wasser und Dreck geschützt,
allein die Kunstoffscheibe verhindert den direkten Wassereinbruch.
Mal sehen, wie lange das hält. Das Lager ist zum Glück
ein Normteil.
Man könnte die Lager etwas weiter einsetzen und ein Wellendichtring
mit einsetzen, dazu müsste aber das Schwingenrohr aufgefräst
werden - eine nicht ganz einfache Prozedur ohne HiTech-Werkzeugpark.
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