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Es mag zwar bessere Dämpfer als die von Ceriani geben,
aber sie sehen einfach besser aus, jedenfalls nach der Behandlung
und in dem originalen, fast 30 Jahre alten Zustand kann man
davon ausgehen, dass sie nicht mehr grossartig dämpfen. Um das
zu überprüfen, muss man sie sinnigerweise zerlegen und das ist
gar nicht so schwer. |
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Man spannt
dazu den Stossdämpfer mit dem unteren Auge in einen Schraubstock,
stellt die Dämpfung auf minimal und zieht (mit viel Kraft) die
Feder hinunter. Dann können die Sperrhalbschalen herausgenommen
werden und der Dämpfer zerlegt werden (eine dritte Hand ist
hierbei recht hilfreich). |
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| Danach
kann man den Dämpfer komplett zerlegen. Damit es nachher
kein Rätselraten gibt, macht man am Besten Fotos oder ein
paar Skizzen. |
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Lösen der Verschlussschraube |
Als
nächstes wird das Dämpferelement zerlegt. Dazu braucht man einen
passenden Stirnlochschlüssel um den oberen Verschluss heraus
zu drehen. Die weiteren Arbeiten macht man besser über einer
Ölauffangschale, den die Brühe, die dann zu Tage tritt, sollte
nicht über die Werkbank laufen.
Den Dämpfereinsatz(3) herausziehen und das Ventil(6) am unteren
Ende entfernen (ist nur eingesteckt). Dann die Mutter(5) am
Ende der Druckstange(1) mit einem geeigneten Steckschlüssel
(16mm - Zündkerzenschlüssel) lösen. Jetzt sehr vorsichtig die
Druckstange herausziehen und die Lage und Reihenfolge des Innenlebens
vom Dämpfereinsatz notieren. |
Ob
sich ein weiteres Vorgehen lohnt, zeigt der Zustand der Druckstange
und des Wellendichtrings(2) (leider ein Spezialteil), der die
Druckstange nach oben hin abdichtet. Ist eines von beiden verschlissen,
kann man sich jede weitere Arbeit sparen, ansonsten kann man
jetzt erst die Teile aufarbeiten (Verchromen, Lackieren usw.)
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Wellendichtring |
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Der Zusammenbau
erfolgt in umgekehrter Reihenfolge incl. eines neuen O-Rings(4).
Bevor das Ventil(6) wieder eingesteckt wird, die Druckstange
so weit herausziehen wie es geht und den Dämpfereinsatz(3) vollständig
mit Dämpferöl füllen. Jetzt noch weitere 30mL Öl in die Aussenhülle(7)
füllen und den Dämpfer komplett wieder zusammensetzen. Lässt
sich der Druckstange in beiden Richtungen wieder gleichmässig
schwer bewegen, ist alles OK, wenn sie sich nicht vollständig
eindrücken lässt, ist zuviel Dämpferöl drin. Bei zu wenig Öl
gluckst es beim Zusammenschieben und die Druckstange fällt in
die 'Luftlöcher'. Zum Einfüllen nehme ich grosse Spritzen bis
100mL, die es in jeder Apotheke gibt.
Zuletzt die Federvorspannung zusammensetzen, Feder drauf und
zusammendrücken, Klemmhalbschalen rein - FERTIG!
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Aufgearbeitete Einzelteile (verchromt und poliert) |
Das fertige Federbein
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