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Die Ölschläuche
waren zum einen porös und zum anderen ist die Verbindung
mit den Schlauchschellen auch nicht besonders schön,
also habe ich diese durch Hydraulikschläuche mit Schraubverbindungen
ersetzt. Am Kühler habe ich die Schraubanschlüsse
mit einem speziellen Metallkleber angesetzt. |
Am
Motor fehlen jetzt nur noch die Vergaser. Da der Motor bis zuletzt
noch gelaufen hatte, hatte ich hier nicht mit großen Handlungsbedarf
gerechnet, doch weit gefehlt!
Zwei von
den Dreien hatten heftige Wasserschäden und die Zerstäuber
waren nur mit Kriechöl und Hitze zu lösen. Die Düsen
werden einer Behandlung mit Essig unterzogen, d.h. alle Messingteile
zwei Stunden in Essig legen und die Sachen sind wieder sauber.
Einziger Nachteil: eine leicht kupferfarbene Verfärbung.
Die Gehäuse werden nur mit Vergaserreiniger behandelt,
eine Behandlung mit Essig oder Backofenspray bringt nur Nachteile,
da der Guß größtenteils aus Zink besteht und
dieser recht heftig reagiert.
Das nächste Problem waren die M7-Muttern für die Stehbolzen
der Ansaugstutzen - auch nach langen Suchen, die Dinger blieben
verschwunden.
Zum Glück
hatte ich mal vor Jahren in M7-Gewindebohrer erstanden und da
M6 die gleiche Steigung hat, ist es ein Leichtes, das Kernloch
auf 5,9mm aufzubohren und ein M7-Gewinde zu schneiden. Wenn
man vorsichtig schneidet, läßt sich auch die Sicherung
bei den Stopmuttern erhalten. |
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sieht die Sache dann fertig aus: |
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Der pure
Luxus: da die Lagerung vom Bremshebel vollkommen ausgeschlagen
war und ich keine Lust hatte, neue Buchsen zu drehen, habe
ich einfach zwei kleine Kugellager hintereinander in den Griff
eingepasst. Der Erfolg: superleichte Bedienung und kein Gewackel
vom Bremsgriff mehr. Die gleiche Behandlung widerfährt
auch dem Kupplungshebel.
(Die Lager stammen übrigens aus alten Festplatten) |
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| Auch
der Rest wurde inzwischen weiter vervollständigt. Die Auspuffanlage
ist dran, die Hebeleien sind montiert und sobald die neue Batterie
da ist, steht einem Probelauf des Motors nichts mehr im Weg.
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