Name Volker Sachse
Bj. 1958
Fam. Ehefrau Christel und zwei Töchter, Jana und Lena.
Beruf: Elektrotechniker
Hobbies (ausser Motorradfahren): Motorrad-Restauration, Mykologie (Pilze), Elektronik jeglicher Art
Adresse Lerchenweg 12
32312 Lübbecke
(NRW)

Motorrad fahre ich seit meinem 18. Geburtstag, angefangen mit einer NSU-Max, seinerzeit (in den Siebzigern) eine "richtig schwere" Maschine. Nach einer kompletten Restauration, die nach 10 Jahren Hühnerstall auch dringend nötig war, hat mich dieses Moped auch überall treu hingetragen, nur an grössere Touren war 1. von der Reisegeschwindigkeit und 2. vom Komfort nicht zu denken, deshalb legte ich mir nach sechs Jahren Max eine BMW R90S zu. Eigentlich ein schönes und zuverlässiges Motorrad, nur nachdem ich im Urlaub mal eine Moto Guzzi California II probegefahren hatte, hatte sich das mit der BMW erledigt!
Kurzum, danach war ich auch stolzer Besitzer einer Cali II, mit der ich dann auch in sechs Jahren durch halb Europa getourt bin.
Als sich dann Familie ankündigte und ausserdem die Cali sich ihres Getriebes entledigt hatte, habe ich sie verkauft (eine leichtfertige Entscheidung - jedenfalls war es ein schwerer Fehler!).
Die BMW K100RS danach war zwar in der Anschaffung sehr günstig und auch äusserst zuverlässig, aber die feinen Vibrationen nerven gewaltig und ausserdem fehlt einem das Geboller und Schütteln - na ja, eben guzzigeschädigt! Ich habe die Maschine auch nur ein Jahr lang gefahren.

Durch Zufall bin ich dann an eine Guzzi V7GT850 gekommen, zwar in einem grausamen Zustand, aber komplett und der Motor war vor kurzem überholt worden, sogar mit Rechnungen. Dass das ein teurer Trugschluss war, habe ich erst später festgestellt, denn der Händler hatte damals wahrscheinlich für zweieinhalb Tausend Mark nur das Öl gewechselt. Regress war auch nicht mehr möglich, denn der Laden war inzwischen Pleite. Also in den sauren Apfel gebissen und den Motor dann richtig neu aufgebaut - hat sich gelohnt, denn inzwischen hat er an die 50000 KM ohne Probleme hinter sich gebracht.

Als VW-Käferfan hatte ich zwischendurch alten Ovali (VW Käfer) restauriert, oder zumindest zur Hälfte, denn nach reiflicher Überlegung stellte sich die Frage, wohin damit, wenn er fertig ist und wie oft fahre ich mit dem Wagen, zumal es der dritte Käfer war, den ich zu der Zeit hatte. Es war zwar schwergefallen, aber ich habe dann den Wagen, geschweisst und lackiert, wieder verkauft. Ganz ohne Bastelei kann ich auch nicht und so kündigte sich das nächste Objekt an, eine Laverda 750SF1. Bei italienischen Motorrädern wird es auch wohl bleiben, die Restaurationen halten sich platzmässig und finanziell in Grenzen. Inzwischen sind alle Käfer verkauft, was mir bei dem 1303 Cabrio sehr schwer gefallen ist, immerhin befand es sich 17 Jahre im Familienbesitz und war mit zweieinhalb Liter Hubraum und 140PS Fahrspass pur.

Durch den Erfolg der Digitalzündung habe ich mittlerweile neben meiner regulären Arbeit eine kleine Firma für den Vertrieb gegründet: Elektronik-Sachse